Aus uStack wird StackMatik

Einigen war es schon aufgefallen. uStack heißt ebenfalls eine Software bei Siemens. Aus diesem Anlass heißt uStack von nun an StackMatik. Google zufolge sollte es damit keine Verwirrungen beim Namen geben.
Und für alle, die uStack, bzw. StackMatik noch nicht kennen: Es ist ein Programm zur Ausrichtung und zum Stacking von astronomischen Aufnahmen, auch wenn die Qualität des Videomaterials eher als schlecht einzustufen ist. Dabei ist das Programm auch in der Lage, Objekte zu verfolgen, die im Videomaterial kaum noch sichtbar sind.

Auch wenn es lange Zeit kein Update zu dem Programm gab, habe ich bei entsprechender Freizeit weiter daran gearbeitet. Neben dem helligkeitsbasierten Ausrichten kam auch noch eine Ausrichtung anhand von Mustern hinzu. Damit lassen sich nun also auch Problemlos Planeten, Mond und Sonne ausrichten. Das Alignment ist dabei weiterhin so konzipiert, dass auch nicht nachgeführte Aufnahmen prima verarbeitet werden können, selbst größere Wackler bringen die Suche dabei nicht aus dem Konzept, während andere Programme dann gerne das Ausgewählte Objekt „verlieren“ und das Alignment schwierig gestalten.

Eine Qualitätsanalyse wird nun ebenfalls während des Alignment durchgeführt. Dort sind aber noch Verbesserungen in Planung. Erste Fortschritte sind aber schon zu sehen. Während beim linken Bild eines Sonnenfleckes alle Frames gestacked wurden, wurden im rechten Bild nur eine geringe Anzahl an Frames gestacked, das Bild ist dabei deutlich schärfer.

Ich hoffe, dass ich in angemessener Zeit die nächste Version zum Download bereitstellen kann.

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