Weitere Fortschritte mit uStack

Mittlerweile nimmt uStack gut Gestalt an. Eine erste öffentliche Version ist somit fast fertig. Ich denke, es müssen nur noch einige Fehler, die durch Benutzereingaben entstehen könnten, beseitigt werden und dann kann es zu einer ersten Vorab-Version gehen.

Die Qualitätssortierung wurde in der aktuellen Version überarbeitet und nun ist es auch möglich, die Bilder nach prozentualer Qualität auszusortieren.

Außerdem wurde der Ausrichtungs-Vorgang überarbeitet. Die helligkeitsbasierte ausrichten ist nun von der Musterausrichtung getrennt. So kann man sich entscheiden ob man nun noch die einzelnen Frames genauer ausgerichtet haben möchte. Erste Tests zeigten, dass die Helligkeitsausrichtung meist schon zu sehr guten Ergebnissen führte und auf das verfeinern der Ausrichtung verzichtet werden konnte. Die Musterausrichtung selbst verläuft nun auch nicht mehr helligkeitsbasiert, sondern auf den Werten der einzelnen Farbkanäle.

Der Stacking-Vorgang wurde soweit verbessert, als dass nun der Master-Darkframe nur noch einmal generiert wird – und nicht bei jedem Stacking-Vorgang erneut. Das spart sehr viel Zeit.

uStack v0.0.8Und – last but not least – kamen für die Farb-Optimierung des gestackten Bildes noch einige Optionen hinzu. So gibt es noch eine weitere Funktion, die die dunklen Bereiche des Bildes anhebt und die sehr hellen dagegen reduziert. Das unterdrückt überstrahlte Sterne ein wenig, bietet dafür in den dunkleren Regionen mehr Detail. Wie in dem Screenshot nun zu sehen, kann man die drei zentralen Sterne des Orionnebels nun gut differenzieren.

 

 

 

 

Orion Nebel, 1 FrameUnd hier ebenfalls noch ein einzelner Frame, der mit den gleichen Farbeinstellungen ausgegeben wurde. Man erkennt deutlich den Unterschied, ob man einen einzelnen Frame oder über 500 Frames für das entgültige Bild verwendet.

 

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